Studieren ohne Abitur aber wie?

Mit einer erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung und einer dreijährigen Berufspraxis in einem dem Studienwunsch nahestehenden Bereich kann ein fachbezogenes Studium begonnen werden.

Mit dem Abschluss einer Aufstiegsweiterbildung nach dem Berufsbildungsgesetz bzw. der Handwerksordnung, also einen Fachwirte- oder Meisterabschluss, kann jedes Studium aufgenommen werden.

Darauf haben sich die Kultusminister der Bundesländer im Dezember 2008 verständigt.

Die Ausgestaltung der Zugänge ist Sache der Bundesländer. Mittlerweile haben viele Bundesländer ihre Landeshochschulgesetze angepasst oder entsprechende Veordnungen erlassen. Andere Bundesländer sind dabei. Wiederum andere lassen bisher nicht erkennen, wann eine Umstellung geplant ist. Das ist nach einem Jahr alles andere als befriedigend.

Zum Teil sind sie auch über den Vorschlag der Kultusminister hinaus gegangen.

Da die genauen Zugangsregelungen in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich sind, können sich Interessierte hier über die genauen Regelungen informieren.

Als ein weiteres Serviceangebot bieten wir eine Übersicht von Anbietern und Möglichkeiten, die auf ein Studium vorbereiten. Auch die IG Metall bietet im BIldungsprogramm für 2011 erstmals ein Angebot für Studieninteressierte an: "Vom Beruf ins Studium".

Solche Vorbereitungsmaßnahmen können sehr hilfreich für ein erfolgreiches Studium sein. So können Grundlagenkenntnisse und methodische Fertigkeiten für ein Studium aufgefrischt und notwendige Fragen beantwortet werden.

Eine weitere Frage ist, welchen Anspruch Studierende mit Berufserfahrung auf finanzielle Unterstützung haben. Hier bieten sich Stipendien und die Studienförderung an. Hinweise und Kontakte sind im Folgenden aufgelistet.

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